Presse

"Das, was andere Vereine können, können wir auch"

16.07.2014 (Märkische Allgemeine)

1. SV Oberkrämer startet in der neuen Fußball-Saison ein kleines Experiment im Nachwuchsbereich

Oberkrämer - Sie haben eine Weile gegrübelt, wie sie es am besten machen. Sie wollen schließlich nicht nur in der kommenden Serie, sondern vor allem mittelfristig gut aufgestellt sein. Die Lösung beim 1. SV Oberkrämer ist ein kleines Experiment, um für den Verein das Maximale herauszuholen.

Die Ausgangslage ist die: Die zweite Männermannschaft des 1. SVO wurde in der vergangenen Saison mangels Personal abgemeldet. Die A-Junioren sind Kreismeister und Pokalsieger, die B-Junioren dürfen sich ebenfalls Kreismeister nennen. Die Nachrücker stehen also dicke da. Nur die "C" fiel da etwas ab, holte in der Landesklasse lediglich einen Punkt.



Die Altersstruktur des Oberkrämer-Nachwuchses ist so kompliziert, dass die drei ältesten Jahrgänge durchgängig nicht besetzt werden können. Und was kommt jetzt? "Wir werden mit den meisten der bisherigen A-Junioren in den Männerbereich wechseln, auch wenn sie noch bei der 'A' spielen könnten", sagt Dirk Ostendorf. Er ist der Trainer der Jungs, die er schon seit dem F-Junioren-Alter betreut und die er bei den Männern weiter unter seinen Fittichen haben will und wird.
"Von diesen Jungs haben einige das Zeug, auch in der ersten Männermannschaft Fuß zu fassen", sagt Peter Kattner, der Fußball-Chef des Vereins. Phillipp Koslitz, Leon Menzel, Luca Ostendorf oder Philipp Jilg zum Beispiel. Einige Spieler der zweiten Mannschaft blieben nach der Abmeldung auf der Strecke. Sie sind wieder dabei, einige Verletzte kommen zurück und sollen mit den jungen Burschen in der 2. Kreisklasse angreifen.

Und was passiert mit der "A"? "Die melden wir nicht ab. Wir werden mit dem alten Jahrgang der B-Junioren aufrücken. Die haben dann drei Jahre Zeit sich zu entwickeln. Da steckt eh schon großes Potenzial drin", weiß Marco Meißner. Er war Trainer der Mannschaft - und bleibt es. Die Vehlefanzer beweisen großen Mut. Sie schicken das Team in die Landesklasse. Aufgrund des nicht ausreichenden Personals im Nachwuchs müssen die Oberkrämer in den sauren Apfel beißen und die B-Junioren abmelden. Aber den Machern ist nicht bange, dass irgendwann ein großes Loch entsteht. Die C-Junioren bleiben trotz der Niederlagenserie bei der Stange, sie sind nunmehr im Kreisspielbetrieb integriert und werden von Jörg Falkowski trainiert. "Wir haben künftig 23 Leute."



Beim 1. SV Oberkrämer ziehen sie alle an einem Strang. Es gibt einen trainingsmethodischen roten Faden, der sich vom Nachwuchs bis in den Männerbereich zieht. "Wir vermitteln das Spielsystem, das auch bei den Männern praktiziert wird", sagt Peter Kattner. Dort gehe es um modernen Fußball ohne Libero, mit Viererkette. "Daraus sollen Spieler werden, die fit für die Erste werden. Wir wollen ihnen was bieten und ihnen die Chance geben, dass sie gern bei uns spielen. Davon gibt es jetzt schon sehr viele Spieler." Marco Meißner ist überzeugt davon: "Das, was andere Vereine können, können wir auch." Kattner: "Ohne aber aggressive Werbung zu machen."

Das hat sich längst rumgesprochen. Beim 1. SV Oberkrämer, der seinen Sitz in Vehlefanz hat, spielen nicht nur Kinder aus Schwante, Eichstädt oder Bärenklau. Auch aus Velten, Leegebruch oder Grüneberg kommen sie. "Um die Kinder noch fundierter fördern zu können, brauchen wir mehr Trainer", sagt Marco Meißner. Auch Ostendorf wäre froh, wenn sich engagierte Leute melden.

Der 1. SVO schickt in der Saison 2014/15 mit Ausnahme der B-Junioren in jeder Altersklasse Teams ins Rennen. Bei den Minis wuseln etwa 25 Spieler umher. Ein gutes Zeichen, um in einigen Jahren nicht mehr ins Grübeln zu kommen, welche Spieler in welchem Team am besten aufgehoben sind.

Von Stefan Blumberg

Wiederholungstäter dabei

11.06.2014 (Märkische Allgemeine)

76 Kinder trainieren unter professionellen Bedingungen bei der DFA-Fußballschule

Vehlefanz - Die Basecaps schützen die Kinder vor den heißen Sonnenstrahlen, die Schweißperlen rannen den Kindern nur übers Gesicht, die Erschöpfung nach drei Tagen Trainingscamp konnte niemand mehr verbergen. Als das Ende des dritten Tages nahte, gierten die Kids trotzdem nach noch weiteren Übungen. "Noch eine", riefen sie im Chor, als sie vor die Alternative gestellt wurden, noch eine Übung zu machen oder in den Schatten zu gehen.



"Die Hitze war kein Problem für mich", sagte Jan Hermühlen, der sonst bei den Minis des TuS 1896 Sachsenhausen das Tor hütet. Ihm hat am meisten das Torschusstraining Spaß gemacht. Das war aber nur einer von vielen Aspekten, die die Trainer der Deutschen Fußball-Akademie einfließen ließen. "Wir haben versucht, ein wechselvolles Programm anzubieten", sagte Jörg Amthor, der sich für den Lehrgang verantwortlich zeichnete.



76 Kinder fanden den Weg nach Vehlefanz (im Vorjahr 82). Es sind viele Wiederholungstäter dabei. Thomas Cerwionka, der diesen Lehrgang für den 1. SV Oberkrämer 11 organisiert, schätzt die Quote auf 50 Prozent. Einer von ihnen ist Michel Wieck. Der Zehnjährige spielt bei Rot-Weiß Flatow Fußball. "Ich bin wieder dabei gewesen, weil ich mich verbessern will."



Gäste bei der dreitägigen Fußball-Lernschule sind längst nicht mehr nur aus Vehlefanz. "Von unserem Verein sind es vielleicht noch 25 Prozent", schätzt Cerwionka. "Die anderen kommen alles aus der Region. Es hat sich längst herumgesprochen, dass der Lehrgang von guter Qualität ist." Das sieht auch Michael Ziemann so, dessen Sohn Tom ebenfalls zum zweiten Mal dabei war. "Die machen das hier sehr ordentlich. Die Kinder lernen richtig was."



Der achtjährige Bennett Gröbe hat sich ebenfalls das zweite Mal dafür begeistern können, das Pfingstwochenende auf dem Fußballplatz zu verbringen. "Weil es Spaß geacht hat. Am meisten gefiel mir der Speed-Check, bei dem wir mit dem Ball Slalom laufen mussten und unsere Schusskraft getestet wurde." Torwart Henning Hofner (8) gefiel die Übung am meisten, "als die von außen angegriffen haben".

Jörg Amthor erklärte den Eltern, Geschwistern und Großeltern der Kinder, "dass mit der Lernschule bezweckt werde, schon früh Kontinuität in die Grundlagen zu bekommen. "Das sollte so früh wie möglich passieren. Aber warnte auch vor Über- und Unterforderung. Beides sei schädlich für die Entwicklung der Kinder. Und er vergaß nicht zu erwähnen, dass die Angebote, die die DFA mache, immer aufeinander aufbauten. "Im nächsten Jahr machen wir also nicht dasselbe Programm."



Mit dem sportlichen Teil hatte der 1. SV Oberkrämer rein gar nichts zu tun. Dafür aber mit dem Drumherum. "Wir hatten sechs feste Helfer, die sich vor allem um die Verpflegung kümmerten. "Und Andreas Nass vom Alten Dorfkrug Bärenklau spendierte einmal Nudeln und einmal Schnitzel für alle. Das war uns eine tolle Hilfe", lobte Thomas Cerwionka. Er weiß, "dass es auch im nächsten Jahr eine DFA-Fußballschule geben wird.

Von Stefan Blumberg

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