Presse

1. SV Oberkrämer engagiert sich im Radsport

08.04.2017 (Oranienburger Generalanzeiger)

Erste Tour startet schon am Sonntag

Vehlefanz. Ob auf dem Mountainbike oder Rennrad - in der Gruppe würden Ausfahrten viel mehr Spaß machen. Dieser Meinung ist Markus Fitzlaff, der beim 1. SV Oberkrämer eine Radsport-Abteilung aufbauen will. Der Bedarf ist da: Die ersten Interessierten brechen schon am Sonntag zu einer gemeinsamen Tour auf.

Dirk Ostendorf war angetan. Der Vereinsvorsitzende konnte ein Dutzend Radsportler zu einer Informationsveranstaltung im Vereinsheim begrüßen, bei der von den Beteiligten Wünsche und Ideen ausgetauscht wurden. "Der Anfang ist gemacht", freut sich der Vereinschef. "Auch unsere Seniorengruppe hat mal mit fünf Leuten angefangen. Wir sind gespannt und werden bis zum Sommer verfolgen, wie die Sache anläuft."

"Viele sind auf ihrem Rad allein unterwegs. In einer Gruppe ist es aber angenehmer."
Bis dahin wollen sich die Pedaleure donnerstags um 18 Uhr und sonntags um 9:30 Uhr vor dem Vereinsheim in Vehlefanz (wo Umkleide, Dusche und Vereinsheim genutzt werden können) treffen. "Es ist aber denkbar, dass sich weitere Termine ergeben", sagt Initiator Markus Fitzlaff. Derzeit stehe noch gar nichts fest. "Wie wir es gestalten, soll durch die Gemeinschaft geformt werden. Unser Ziel ist lediglich das Radfahren in Geselligkeit." Premiere dafür ist am Sonntag. Route und Länge der Tour stehen noch nicht fest. "Es wird sich auf der Strecke ergeben, welche Grüppchen sich künftig bilden." Schon beim Infoabend wurde deutlich, dass es sowohl ambitioniertere Fahrer als auch "ruhigere Vertreter" gibt.

"Aus diesem Projekt kann etwas wachsen", ist sich Markus Fitzlaff sicher. Der 48-Jährige bezeichnet sich als ambitionierten Hobby-Radsportler. Dazu kam der Betriebswirt über Umwege. "Ich habe in Berlin Eishockey in der Landesliga gespielt. Danach habe ich es mit Laufen versucht und bestriit mehrere Halbmarathons." Dann gab es einien Deal: "Ein Kunde sagte, ich würde den Auftrag nur bekommen, wenn ich die Cyclassics in Hamburg mitfahre. Der Funke sprang sofort über." In der Freizeit steigt Fitzlaff (wohnt seit vier Jahren in Bärenklau, war davor elf Jahre Eichstädter) regelmäßig auf das Rad, ist bei den Events in Berlin und Hamburg am Start. "Wir haben tolle Strecken. Allerdings sind viele auf ihrem Rad allein unterwegs. In einer Gruppe ist es aber angenehmer."

Von Stefan Zwahr
 

Ansprache von Anders zeigt Wirkung

14.09.2015 (Oranienburger Generalanzeiger)

Fußball-Kreisliga West: FC 98 Hennigsdorf II - 1. SV Oberkrämer 2:2 (0:1)
 
Hennigsdorf (MVZ) 2:2 (0:1) trennten sich am Sonnabend die zweite Mannschaft des FC 98 Hennigsdorf und des 1. SV Oberkrämer in der Fußball-Kreisliga West. Ein interessantes Duell, das zunächst der Gast dominierte, dann aber aus den Händen gab.
 

"Wir verspielten den Sieg in der ersten Halbzeit", ärgerte sich Oberkrämers Trainer Marco Meißner über das Remis. "Wir haben so viel investiert und nur einen Punkt geholt." Der 1. SV war in den ersten 45 Minuten das bessere Team, stand tief, um dann immer wieder schnell über die Außenpositionen Angriffe einzuleiten. Dass es zur Halbzeit nur 1:0 für die Gäste stand, daran hatte vor allem Hennigsdorfs Torhüter Kevin Jäger großen Anteil, der immer wieder glänzend parierte.  Seinen wohl spektakulärsten Auftritt hatte der 98-Keeper in der 38. Minute, als er binnen weniger Sekunden drei Mal klarste Chancen der Gäste entschärfte. Erst war es Léon Menzel, der in Jäger seinen Meister fand. Dann wurden auch die beiden Schüsse von Phillipp Koslitz geklärt. Allerdings: Nur 60 Sekunden später war auch die Hennigsdorfer Nummer eins machtlos und Koslitz traf zur 1:0 Führung für Oberkrämer.

Die Halbzeitansprache von 98-Trainer Sebastian Anders war laut, er machte seinem Team eine klare Ansage und monierte das "Verteilen von Geschenken". Seine Elf zeigte Reaktion und sorgte kurz nach Wiederanpfiff für lange Gesichter bei Oberkrämer. Sven Teichfischer hatte nach einem schnell vorgetragenen Angriff wenig Mühe, den Ball im Tor zum 1:1 unterzubringen.

In der Folge erspielten sich beide Teams gute Gelegenheiten, die zu Toren hätten führen können. Doch die weiteren Treffer resultierten aus Strafstoß-Situationen. "Beide Elfer waren ein Witz", sagte SVO-Coach Meißner. Und auch der 98er Anders sah einige Entscheidungen von Schiedsrichter Andy Rast kritisch. Das Problem: Der Referee war auf sich allein gestellt. "Das ist schlecht angesetzt", findet der Hennigsdorfer Trainer. "Für solch ein Spiel muss einfach ein Gespann kommen."

Nach einem strittigen Elfmeterpfiff hatte zunächst Oliver Dölling das 2:1 für die Gäste markiert (60.). Der 2:2 Ausgleich ging auf das Konto von 98-Spieler René Zeidler - er reagierte gedankenschnell. Zuvor war Robert Redlin aus elf Metern an Oberkrämers Torhüter Dennis Ohlbrecht gescheitert und der Ball sprang zurück ins Feld (84.).

Sebastian Anders: "Das sind die Spitzenspiele, die wir haben wollen. Mein Team muss aber lernen, weniger Fehler zu machen und ruhiger zu bleiben. Am Ende ist das Unentschieden verdient."

Von Steffen Kretschmer

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FSV Forst
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