Presse

Aufbruch statt Trauer

19.03.2014 (Oranienburger Generalanzeiger)

Jeder Verein, der eine Fußball-Mannschaft aus dem laufendem Spielbetrieb zurückziehen muss, klagt zunächst über einen herben Verlust. Oftmals haben die Clubs lange an dem Wegbrechen einer ganzen Elf zu knabbern. Wie es auch anders gehen kann, das wird gerade am Beispiel des 1. SV Oberkrämer deutlich. Nach dem Abmelden der eigenen Reserve aus der 2. Kreisklasse Süd schmieden die Vereins-Verantwortlichen bereits Pläne, wie schnellstmöglich wieder eien Zweite auf den Platz geschickt werden kann. Dieser Ansatz ist genau der richtige. Denn fehlt der Unterbau, wird auch irgendwann das Aushängeschild eines Clubs, die erste Mannschaft, darunter leiden. Anstatt zu trauern, wird beim 1. SVO in die Hände gespuckt - Daumen hoch. Steffen Kretschmer